Vorteil und Nutzen
der Windkraft

Aktuelle Kennzahlen

Wie ein Windpark entsteht?

Wie ein Windpark entsteht

Viele Gutachten sind notwendig

Bild: IGW

Zum Schluss wollen wir noch den typischen Ablauf eines Genehmigungsverfahrens für ein Windkraftprojekt beschreiben. In einem ersten Schritt wird die Gemeinde informiert, auf deren Gebiet ein Windpark errichtet werden soll, und die Umwidmung des Aufstellungsortes in „Grünland-Windkraftanlagen“ beantragt.

In weiterer Folge muss in umfangreichen Genehmigungsverfahren beim Land und bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft geklärt werden, ob durch das Projekt Beeinträchtigungen unterschiedlicher Art zu erwarten sind. Dabei sind praktisch alle Elemente notwendig, wie man sie von einer Umweltverträglichkeitsprüfung kennt: Gutachten von Naturschutzsachverständigen, Vogelkundlern, Luftfahrtsachverständigen und Schallgutachtern. Erst nach einer eingehenden Prüfung fällt eine positive Entscheidung über die Genehmigung einer Windkraftanlage.

Im Genehmigungsverfahren für eine Windkraftanlage oder einen Windpark sind praktisch alle Genehmigungs-schritte notwendig, wie man sie von einer Umweltverträglichkeitsprüfung kennt.

Ablauf eines Genehmigungsverfahrens

Der Regelfall ist, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden muss. Ab einer gewissen Projektgröße (20 Anlagen oder 20 Megawatt) ist dies bindend der Fall; es kommt dann zu einer Verfahrenskonzentration bei der Landesregierung.

Umwidmung in „Grünland-Windkraftanlagen“ (Gemeinde, Amt der Landesregierung)

Elektrizitätsrechtliches Verfahren (Amt der Landesregierung):

  • Elektrizitätsrechtliche und baurechtliche Vorschriften
  • Schall und Schattenwurf

Naturschutzrechtliches Verfahren (Bezirkshauptmannschaft oder Magistrat):

  • Landschaftsbild
  • Erholungswert der Landschaft
  • Vogelschutz, Naturschutz

Luftfahrtbehördliches Verfahren (Amt der Landesregierung)