Kilmawandel und Windenergie
Die Industrienationen der Welt stehen unter Handlungsdruck: Ihre Wirtschaft fußt auf der Energiegewinnung aus den Öl, Kohle, Gas und Uran. Doch die sind prinzipiell endlich und werden in absehbarer Zeit erschöpft sein. Zudem zeichnet sich ab, dass das Ökosystem Erde die Belastungen, die von der Verbrennung fossiler Energieträger ausgehen, nicht mehr lange verkraften kann. Bereits heute spüren wir die Auswirkungen der Klimaerwärmung, häufen sich Naturkatastrophen wie Stürme und Überschwemmungen. Der Energieverbrauch des Menschen gilt als ein Verursacher dieser Klimaveränderungen. Die Veränderung unseres Umganges mit Energie ist ein Gebot der Stunde. Erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind, Wasser, Biogas und Geothermie sollten in Zukunft deutlich stärker genutzt werden und sukzessive fossile Energieträger und Uran ersetzen.
Windenergie leistet inzwischen einen beträchtlichen Anteil an der Stromversorgung. In Deutschland sind es 6,4 Prozent des Bruttostromverbrauchs, in Österreich rund 4 Prozent. Durch die Nutzung des Windes wird in Österreich Jahr für Jahr eine Strommenge produziert, die dem Verbrauch von 570.000 Durchschnittshaushalten - das sind 15 Prozent aller Haushalte in Österreich - entspricht. In Österreich sind 618 Windkraftwerke installiert. Als Alternative zur Stromproduktion mit dem herkömmlichen österreichischen Kraftwerksmix ersparen sie der Umwelt eine Belastung von 1,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid.

