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13.06.2015

6. ord. Hauptversammlung im Zeichen von Wachstumsplänen

220 Aktionärinnen und Aktionäre kamen gestern persönlich zur 6. ordentlichen Hauptversammlung der Windkraft Simonsfeld AG in die Veranstaltungshalle Ernstbrunn oder waren mittels Stimmrechtsübertragung vertreten. Sie repräsentierten mehr als 40 % des stimmberechtigten Aktienkapitals.

Vorstand Martin Steininger konnte diesmal leider krankheitsbedingt nicht wie gewohnt teilnehmen. Deshalb bestellte der Aufsichtsrat den Prokuristen und Leiter der Technik, Markus Winter, zum stellvertretenden Mitglied des Vorstands.



Im Zentrum seines Berichtes standen die Wachstumspläne in Österreich sowie Wertberichtigungen von Projekten in Rumänien und Bulgarien: „Derzeit errichten wir neun Windkraftwerke der Dreimegawattklasse in Simonsfeld und Rannersdorf, die wir Anfang nächstes Jahres in Betrieb nehmen werden. 2017 beginnen wir mit den Bauarbeiten für sieben Windkraftwerke im Windpark Kreuzstetten. In den kommenden Wochen erwarten wir die Bewilligung für vier weitere Windkraftwerke, mit welchen wir unseren Windpark Dürnkrut erweitern werden. Sie gehen 2018 ans Netz. Damit werden wir unsere Stromproduktion auf mehr als 527 Mio. kWh jährlich erhöhen – das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch aller Privathaushalte im Weinviertel.“                                                       

20 weitere Windkraftwerke befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadien der Genehmigungsverfahren. Deren erstinstanzliche Bewilligungsbescheide werden noch heuer erwartet. In einem Projekt, so Markus Winter, erwarte man aber noch verfahrenstechnische Verzögerungen bis zur Baugenehmigung. Bis 2022 will die Windkraft Simonsfeld jedenfalls dynamisch ihre Wachstumspläne vorantreiben und ihre Produktionskapazität auf rund 650 Mio. kWh jährlich ausbauen. Das entspricht einer Steigerung von 80 % gegenüber der Vorjahresproduktion.

„Die Wertberichtigungen in Rumänien und Bulgarien waren leider notwendig. Diese Abschreibung ist ein Einmaleffekt. Wir werden die wesentlichen Genehmigungen beider Projekte aufrecht erhalten und versuchen, die beiden Windparks zu verwerten, sobald sich die energiepolitischen Bedingungen in beiden Staaten wieder bessern“, betonte Geschäftsleiterin Andrea Rössler.

Bei den Abstimmungen zu den Tagesordnungspunkten wurden dem Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit das Vertrauen ausgesprochen. Die bisherigen Wirtschaftsprüfer der Moore Stephens Alpen-Adria Wirtschaftsprüfungs GmbH wurden wiederbestellt sowie die Vergütung des Aufsichtsrates beschlossen.

In den Aufsichtsrat wurden gewählt: Mag. Stefan Hantsch, DI (FH) Dieter Pfeifer MSc, Erwin Netzl und DI Martin Krill. Neben Dr. Ursula Nährer und Leopold Krapf wurde Mag. Peter Molnar nach dem Ausscheiden vom Mag. Renate Brandner-Weiß neu in den Aufsichtsrat entsandt. Bei der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Mag. Stefan Hantsch zum Vorsitzenden und DI Dieter Pfeifer zu dessen Stellvertreter gewählt.  

Die Ergebnisse im Detail

Die Beschlussanträge der Tagesordnung im Wortlaut 

 

Als Gastreferent hielt DI Franz Angerer, der Energiebeauftragte des Landes Niederösterreich, einen Vortrag zur Bedeutung der Windkraft für den niederösterreichischen Energiefahrplan.
Download des Vortrages

 

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