E-Mobil
mit Wind & Sonne

Aktuelle Kennzahlen

E-mobil mit Sonne und Wind

Energiewende ist mehr als Stromwende. Auf dem Weg zu einer atomkraftfreien und kohlenstoffarmen Energieversorgung ist mehr zu tun als „nur“ die Stromproduktion nachhaltig zu gestalten: Die Organisation von Mobilität – für die Zeit nach dem billigen Erdöl – ist eine der großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiestruktur. Die Erdölzeit wird nicht ablaufen, weil es kein Erdöl mehr gibt – sie wird abgelöst, weil es Erdöl zu knapp und teuer geworden sein wird, als dass wir es uns leisten können werden, hunderte Millionen Liter Jahr für Jahr durch den Auspuff zu blasen.

Strategie Elektromobilität

Die Windkraft Simonsfeld AG sieht sich auf dem Weg zu einer flächendeckenden Verbreitung von strombetriebenen Fahrzeugen im Weinviertel als regionaler Impulsgeber. Bereits 2011 wurde das erste Elektroauto – ein Mitsubishi i-Miev – als Firmenauto in Dienst gestellt. Zur Propagierung der innovativen Fortbewegungstechnik sponserte die Windkraft Simonsfeld AG in mehreren Gemeinden im Weinviertel Elektrotankstellen und unterstützt ihre Partnergemeinden bei der Umsetzung von Carsharingprojekten.  Der Fuhrpark der Windkraft Simonsfeld kann zwar auf mit fossilen Kraftstoffen betriebene Kraftfahrzeuge noch nicht ganz verzichten, verfügt mit sieben Elektroautos aber über einen überdurchschnittliche Austattung.* Insgesamt 13 Ladepunkte  am Firmengelände sorgen für die nötige Ladeinfrastruktur. Auf dem Besucherparkplatz steht eine öffentliche Ladesäule zur Verfügung.

Strombetrieben verbessert Umweltbilanz

Pro Fahrkilometer erspart ein Elektroauto – im Vergleich zu einem durchschnittlichen Benzin-PkW – der Umwelt beachtliche 137 g an CO2. Vorausgesetzt man betrachtet die Gesamtbilanz, denn auch bei der Herstellung von Treibstoffen wird C02 emittiert. Im Jahr 2016 werden die 7 Elektroautos der Windkraft Simonsfeld insgesamt rund 100.000 saubere Kilometer zurücklegen. Ein Teil des Stroms zum Beladen wird von der 50 kWp Photovoltaikanlage des Bürogebäudes bereitgestellt. Im Vergleich zu konventionellen Benzinfahrzeugen können damit rund 14 Tonnen an CO2 eingespart werden.

Elektromobilität nutzt bis zu 90 Prozent der eingesetzten Energie für die Fortbewegung – im Gegenteil zu Benzin- oder Dieselfahrzeugen, die nur rund 25 bis 30 Prozent für die reine Fortbewegung einsetzen können, der Großteil der restlichen Energie verpufft in Form von Wärme. Ein Rechenbeispiel zur Elektromobilität: Eine durchschnittliche5 kWp Photovoltaikanlage auf einem Weinviertler Hausdach produziert jährlich eine Strommenge, die einer jährlichen Fahrleistung eines Elektroautos von rund 30.000 km  entspricht.

* Die Windkraft Simonsfeld ist Projektpartner von Klima aktiv mobil. Die Anschaffung unserer    Elektrofahrzeuge wurde von Klima aktiv mobil gefördert.

 

Öffentliche Ladestellen

Die öffentliche Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Rückhalt für die Durchdringung mit Elektrofahrzeugen. Zwar erfolgen rund 90 % der Ladevorgänge am Standort des jeweiligen Elektroautos, aber für einen flexiblen Einsatz von Elektroautos ist es beruhigend zu wissen, dass unter Einbeziehung öffentlicher Ladesäulen auch Tagesdistanzen von über 200 km bewältigbar sind.

In den letzten Jahren unterstützte die Windkraft Simonsfeld Elektotankstellen in folgenden Gemeinden:

  • Ernstbrunn
  • Gaubitsch
  • Hollabrunn Hauptplatz
  • HTL Hollabrunn
  • Ladendorf
  • Mistelbach
  • Neubau
  • Simonsfeld
  • Unterstinkenbrunn
  • Wilfersdorf
  • Wullersdorf

 
(Zum Vergrößern anklicken!)

E-Tankstellen in Hollabrunn, Ernstbrunn und Mistelbach:

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Carsharing – ein wichtiger Bereich der multimodalen Mobilität

Unser Mobilitätsverhalten ändert sich beständig, der langjährige Trend geht in Richtung multimodaler Mobilität - darunter versteht man die flexible Nutzung verschiedenster Fortbewegungsmittel. Dazu zählt auch das Carsharing.  Noch ist es für viele ungewohnt ein Auto zu „teilen“, wer jedoch den Rechenstift ansetzt kann sich relativ rasch mit der Idee anfreunden, denn Carsharing ist finanziell ein erheblicher Vorteil gegenüber dem Besitz eines eigenen Autos. Vor allem für

  • Eltern in Karenz
  • Familien mit Führerscheinneulingen
  • Menschen mit flexibler Tagesgestaltung (Selbstständige, Pensionisten etc.)
  • Fahrdienstleistungen (Essen auf Räder etc.)
  • Menschen in urbanen Räumen mit guter ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr) Anbindung

kann Carsharing eine sinnvolle Alternative, vor allem im Hinblick auf ein Zweit- oder Drittauto, sein.

Die Windkraft Simonsfeld unterstützt auch in diesem Bereich Partnergemeinden mit langjährigem know-how, folgende Carsharingprojekte wurden bisher unterstützt:

  • Unterstinkenbrunner Stromgleiter
  • Gaubitscher Stromgleiter
  • Kleinbaumgartner Stromgleiter
  • Altenmarkter Stromgleiter
  • Ernstbrunner Stromgleiter
  • Neubauer Stromflitzer
  • Ladendorfer Stromgleiter
  • Sulzer Stromgleiter
  • eMiG - Elektromobilität in Großkrut

 

Das bereits im Jahr 2012 umgesetzte Konzept des Gaubitscher Stromgleiters war Vorbild für viele der inzwischen rund 45 Gemeinden in NÖ, die eigene Carsharingprojekte verwirklicht haben.  An die 50 Elektroautos werden in Niederösterreich gemeinsam genutzt:

http://www.enu.at/elektromobilitaet/e-carsharing/e-carsharingmodelle-in-noe