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27.11.2012

18. UNO-Klimakonferenz hat begonnen

Gestern hat die 18. UNO-Klimakonferenz in Doha, im Wüstenemirat Katar, begonnen. Ziel der Konferenz ist es, die Weichen für ein neues, verbindliches UN-Klimaschutzabkommen zu stellen, nachdem das Kyoto-Protokoll Ende 2012 ausläuft. Gemeinsam mit den anderen EU-Staaten wird Österreich dafür eintreten, dass möglichst alle Staaten sich zu verbindlichen Maßnahmen zur Senkung ihrer CO2-Emissionen bekennen.


In Katar ist von einer "goldenen Chance" die Rede, die allg. Erwartungen sind gering.

Gastgeber Katar hat zur Eröffnung des UNO-Klimagipfels alle 193 Teilnehmerstaaten dringend zur Zusammenarbeit aufgerufen. "Vor uns liegt eine goldene Chance. Wir müssen sie nutzen", sagte der Vizepremier des Golfstaates, Abdullah bin Hamad Al-Attiyah, zur Eröffnung der zweiwöchigen Konferenz am Montag. Der Klimawandel sei eine gemeinsame Herausforderung aller Staaten.

Bei der letzten UN-Klimakonferenz 2011 in Durban hat sich die Staatengemeinschaft darauf verständigt, einen Fahrplan für ein Kyoto-Nachfolgeprotokoll zu erstellen, das bis 2015 ausverhandelt sein soll und 2020 in Kraft treten soll.

Zu verhandeln ist auch noch, wie lange eine zweite
Verpflichtungsperiode unter den Vorgaben des Kyoto-Protokolls
"angehängt" werden kann. Österreich tritt dafür ein, diese zweite
Periode bis 2020 laufen zu lassen.