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2.02.10

Neuer Einspeisetarif für Windstrom: 9,7 ct/kWh

Der neue Einspeisetarif für Windstrom steht fest: Heute wurde von Wirtschafts- und Energieminister Mitterlehner per Verordnung ein Tarif von 9,7 ct/kWh verfügt. Damit wurde der Tarif von zuletzt 7,53 ct/kWh auf 9,7 ct/kWh angehoben, das entspricht einer Steigerung um 29 Prozent. Laut Ministerium soll der neue Tarif wirtschaftlich sinnvolle Projekte an effizienten Standorten fördern und wichtige Impulse für nachhaltige Investitionen in neue Ökostrom-Technologien liefern, ohne dass unnötige Zusatzkosten für Haushalte und Gewerbe entstehen.

"Wir sind erleichtert, dass das lange Ringen um neue Einspeisetarife endlich ein positives Ende gefunden hat. Der neue Tarif für Windkraft liegt zwar unter dem europäischen Schnitt von 10,2 ct/kWh, mit dem neuen Tarif wird es nun aber endlich wieder möglich sein, zumindest an den effizientesten Standorten Österreichs Windkraftanlagen zu errichten. Es wurde also ein tragbarer Kompromiss gefunden", resümiert Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Zweiklassengesellschaft bei PV Förderungen

Hinsichtlich der Förderung von Photovoltaikanlagen führt die neue Verordnung zu einer Zweiklassengesellschaft: Gebäudeintegrierte Projekte werden als energiewirtschaftlich sinnvoller eingestuft und erhalten die höhere Förderung von 38 ct (5 bis 20 kW) bzw. 33 ct bei größeren Anlagen. PV-Anlagen auf Freiflächenerhalten nur 35 ct/kWh (5 bis 20 kW) bzw. 25 ct bei größeren Anlagen.

Förderdeckel wurde erhöht

Für neue Projekte gilt der erhöhte Ökostrom-Förderdeckel. Statt bisher 17 Millionen stehen heuer 21 Millionen Euro bereit, die nach dem Prinzip "first come, first serve" von der Ökostrom-Abwicklungsstelle ÖMAG vergeben werden. Mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am heutigen Dienstag tritt die Tarifverordnung für Ökostrom rückwirkend mit 20. Oktober 2009 in Kraft.

Presseaussendung BMWFJ

Presseaussendung IG Windkraft

Ökostromverordnung 2010