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18.02.11

Rumänien: Jahr der Entscheidung für 84 Megawatt

Die Entwicklung des Windparks in Sfanta Elena geht in die Zielgerade: 28 Windkraftwerke der Dreimegawattklasse sind geplant. Im März wird der Netzanschlussvertrag unterschrieben. Bis Jahresende sollen die Baugenehmigungen vorliegen.
„Die Windverhältnisse sind traumhaft!", schwärmt AG-Vorstand Martin Steininger: Der Windpark liegt im Südwesten des Landes auf einem Ausläufer des Reschitzer Berglandes, dort herrschen äußerst attraktive Windverhältnisse, die am Übergang zwischen Banater Tiefland und Donautal einen Düseneffekt erzeugen.

Windprognosen lassen Erträge wie an den besten burgendländischen Standorten erwarten

"Die Windprognosen lassen Erträge wie an den besten burgenländischen Standorten erwarten- ein Starkwindstandort im Binnenland!", freut sich Martin Steininger. Die wesentlichen Hürden hat das Projekt mit beinahe allen elektrizitäts- und umweltrechtlichen Genehmigungen bereits genommen. Auch die Unterzeichnung des Netzanschlussvertrages ist laut Projektleiterin Mag. Tanja  Bernscherer auf einem guten Weg: „Einige Details wollen wir noch verhandeln, die wesentlichen Punkte sind aber bereits geklärt".
Im Sommer sollen alle Bewilligungen auf dem Tisch liegen. Mag. Bernscherer: „Nach dem Netzanschlussvertrag fehlt nur noch die Baugenehmigung, die eine Formsache sein sollte".
Dieser Windpark hat das Potenzial die aktuelle Stromproduktion der WKS fast zu verdoppeln: 246 Millionen Kilowattstunden hat die WKS im Vorjahr produziert. Für den gesamten Windpark Sfanta Elena erwartet die Prognoserechnung eine Jahresproduktion
von rund 190 Mio kWh. Errichtet werdenAnlagen des Typs E 82. Das Investitionsvolumen
für den gesamten Windpark beläuft sich auf rund 100 Mio. Euro.

Nicht alle Anlagen sollen selbst betrieben werden

„Eine so große Investition birgt jedoch auch erhebliche Risiken. Wir werden daher nicht alle Windkraftwerke selbst betreiben und suchen einen Käufer für die restlichen Anlagen", setzt Martin Steininger auf eine maßhaltende Wachstumsstrategie.
Wie viele Anlagen an einen anderen Windstromproduzenten verkauft werden, wird sich erst in den Verhandlungen klären. Dass Martin Steininger an dem hervorragenden Windstandort gelegen ist, stellt er außer Zweifel: „Nur wenn uns ein fantastisches Angebot keine andere Wahl lässt, denken wir über den Verkauf von allen Anlagen nach!"