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20.04.11

Trends aus Hannover: Höhere Türme und größere Rotoren

Europas größte Industriemesse in Hannover war heuer der wichtigste Event der internationalen Windkraftindustrie: Das Technik Management der Windkraft Simonsfeld AG informierte sich persönlich vor Ort über Trends und Innovationen.

Mit der Höhe der Anlagen steigt der Windertrag überproportional

„Höhere Türme und längere Rotorblätter sind nach wie vor ein zentrales Thema. Die Anlagen der nächsten Generation sind noch größer und effizienter als die aktuelle Generation", skizziert Markus Winter, Technikleiter der WKS AG,  einen anhaltenden Trend. Die Vorteile der höheren Anlagen sind nicht von der Hand zu weisen: Mit der Höhe steigt der Windertrag überproportional. Weiter über dem Boden werden Winde tendenziell stärker, stabiler und häufiger. Turbulenzen gibt es weniger.

Trend bei fast allen Ausstellern: Die gezeigten Modelle für Binnenstandorte sind durchwegs größer und leistungsstärker als ihre Vorgängeranlagen. Drei MW Nennleistung, Rotorblattdurchmesser über 110 Meter und Turmhöhen über 130 Meter werden zunehmend zum Standard.

„Probleme beim Transport der Rotorblätter und Turmsegmente könnten dem Größenwachstum eine Grenze setzen", prognostiziert Winter.
In Zukunft werden Anlagen-Entscheidungen sicher häufiger standortspezifisch getroffen, meint Winter. Nicht überall wird der technisch größtmögliche Typ bewilligungstechnisch durchsetzbar sein. Bei den 7,5 MW-Mühlen werden auch Abstandsregeln zum nächsten bewohnten Gebäude und Fragen der Netzverträglichkeit neu gestellt.

Aus wirtschaftlicher Sicht steht jedenfalls mit der neuen Anlagengeneration der nächste Effizienzschritt bevor: Standorte können noch optimaler genutzt werden. Pro Anlage wird noch mehr sauberer Windstrom produziert.