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4.04.11

Windenergie sichert in Japan nach Tsumani und Atomunfall die Energieversorgung

Im Gegensatz zu mehreren havarierten Atomreaktoren wurde bei der Katastrophe der letzten Wochen in Japan keine einzige Windkraftanlage beschädigt. Windkraft hilft somit entscheidend mit den, durch den Ausfall der Atomreaktoren entstandenen Stromverlust, im Netz auszugleichen.

Auch Offshore - Windpark widersteht Tsunami

Der Windpark Kamiso an der Ostküste Japans hat als Offshore-Windpark dem verheerenden Tsumani in Japan widerstanden. Der Park besteht aus sieben 2 MW Turbinen, liegt 40 Meter von der Küste und 300 km vom Epizentrum des Erdbebens entfernt und wurde von 5 Meter hohen Wellen getroffen. Laut der japanischen Windenergie Organisation haben sich die Turbinen während dem Erdbeben und Tsumani automatisch abgeschalten und waren kurz darauf wieder normal in Betrieb.

Ende 2010 waren in Japan insgesamt 1746 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 2304 MW installiert. Aktuell sind fast alle Anlagen in Betrieb und unterstützen die Energieversogung, vor allem im Osten Japans.

Vizepräsident der World Wind Energy Association (WWEA) Prof. Chuichi Arakawa betont: "Jetzt müssen wir uns in Japan für einen stärkeren Fokus auf erneuerbare Energien, vor allem Windenergie, einsetzen. Einige Studien haben gezeigt, dass Japan eine große Menge an Wind und anderen erneuerbaren Energieressourcen besitzt. Ich bin zuversichtlich, dass Japan die notwendigen Schlüsse aus den jüngsten Ereignissen ziehen wird und hoffentlich beginnt eine Nation der erneuerbaren Energien zu werden."

Weiterführende Infos:
www.windea.org