Sauberer Strom

für eine saubere Umwelt

Aktuelle Kennzahlen
5.03.19

Windkraft Simonsfeld als Vorzeigemodell für Japan

„Klein aber glänzend – ländliche Gemeinden in Österreich. Was wir von ihnen lernen können“ ist der Titel eines japanischen Buches, das im Dezember 2018 erschienen ist. Verfasst wurde das Buch von einem japanischen Autor, der vor zwei Jahren mit einer Delegation unter anderem unser Unternehmen besucht hat. Eine Begegnung, die Eindruck gemacht hat, zumal der Autor dem Ausbau von Wind- und Sonnenkraft als regionalem Entwicklungsimpuls ein Kapitel gewidmet hat.

Die Windkraft Simonsfeld wird in dem japanischen Buch als positives Beispiel hervorgehoben: „Entscheidend für die regionale Entwicklung ist, dass das Geld in den Regionen bleibt. Das ist der Fall, wenn die Bürger der Region tatsächlich in die regionalen Windkraftwerke investieren, wenn sie selbst daran beteiligt sind. Werden die Windkraftwerke allerdings ausschließlich durch Investitionen großer Firmen von außerhalb der Region installiert, dann bleibt auch kein Geld in der Region. Windkraft Simonsfeld ist ein Beispiel dafür, wie es sein sollte, da der Großteil der Aktionäre aus der Region kommen.“, heißt es anerkennend auf Seite 135.

Die Publikation hat in Japan bereits die Aufmerksamkeit von Fachleuten erregt: Am 4. März statteten uns Naoki Inouchi und Kenichi Nishiyama, Professoren an der Wirtschaftsfakultät der Universität von Meijo einen Besuch ab. Im Mittelpunkt des Interesses stand das Beteiligungsmodell der Windkraft Simonsfeld. Ein Großteil der Aktionäre und Anleihezeichner stammt aus dem Weinviertel. Die Wertschöpfung aus ihrer Windkraft-Beteiligung fließt wieder in den regionalen Wirtschaftskreislauf – ein positives Beispiel für die energiepolitische und die wirtschaftliche Stimulation dieser Region.

Die japanischen Universitätsprofessoren besichtigten unsere Monitoring-Abteilung und eine unserer modernsten Windkraftanlagen im Windpark Simonsfeld. Danach statteten die beiden Wirtschaftsexperten unserem Bürgermeister Horst Gangl einen Besuch ab. Da die beiden japanischen Universitätsprofessoren ihrerseits an einer Veröffentlichung arbeiten, ist nicht auszuschließen, dass unser Unternehmen bald weitere Aufmerksamkeit im fernen Osten erregt.