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20.04.09

Windenergiebranche begrüßt "Energiestrategie Österreich"

Die von Wirtschafts- und Umweltminister vorgestellte "Energiestrategie Österreich" soll - basierend auf den drei Säulen Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und erneuerbare Energie - einen konkreten Maßnahmen- und Zeitplan zur Erreichung der EU -Energieziele und zur Umsetzung der Richtlinie zur Nutzung erneuerbarer Energie liefern. Diese Strategie soll von relevanten Stakeholdern, Unternehmen und NGOs erarbeitet werden. Allein Österreichs Windkraft könnte bis 2020 jährlich um rund 5 Milliarden Kilowattstunden zusätzlich erzeugen. Das entspricht einem ähnlichen Potenzial wie bei der Wasserkraft, so die IG Windkraft. "Die Strategie kann ein positiver Grundstein dafür sein, dass der seit drei Jahren stillstehende Ökostromausbau endlich wieder anspringt", freut sich Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft. "Die Bundesregierung muss aber unabhängig von der Erarbeitung der "Energiestrategie Österreich" aktiv auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energie drängen. Etwa beim laufenden Verfahren der Genehmigung der Ökostromnovelle 2008 durch die EU-Kommission muss jetzt von der Bundesregierung gehandelt werden ", betont Hantsch. Anfang 2009 sind in Österreich 618 Windräder mit insgesamt 995 MW am Netz. Diese Anlagen erzeugen jährlich ca. 2,1 Milliarden Kilowattstunden sauberen Strom. Bei Einspeisetarifen auf europäischem Niveau könnte man die Windkraft bis 2020 auf 3.500 MW verdreifachen, was einer Erzeugung von 7 Milliarden Kilowattstunden, bzw. 10 Prozent des österreichischen strombedarfes entspricht.