Sauberer Strom

für eine saubere Umwelt

Aktuelle Kennzahlen
16.03.09

Das Windjahr 2008 im Vergleich

Die Windverhältnisse schwanken von Jahr zu Jahr. Die Schwankungsbreite des Windangebotes im alpinen und voralpinen Raum beträgt bis zu 20 % des langjährigen Mittelwertes, in den flacheren Regionen Ostösterreichs bis zu 10 %. Die vorherrschenden Südostströmungen weisen offenbar eine größere Beständigkeit auf als die West- und Nordströmungen an den alpinen Standorten. Die Geschichte der WKS kann sich in puncto Prognosesicherheit sehen lassen: In fast jedem Windjahr wurden die Planerträge übertroffen, auch 2008 lagen die Erträge aller Windparks deutlich über der Prognose. Die 3 ältesten Windparks lagen zwischen 1,4 und 4,5 % über dem langjährigen Schnitt. Die beiden dienstältesten Turbinen in Simonsfeld weisen mit einem Maximum von 11,9 % in 2000 und einem Min. von -12,3 % in 2007 die größte Schwankungsbreite auf. Der WP Prinzendorf zeigt geringere Produktionsschwankungen. Ausschlaggebend könnte die Nabenhöhe sein: Höhere Türme nutzen stärkere, weniger turbulente Winde besser. Bei vermehrtem Starkwind erreichen diese Anlagen allerdings auch schneller die Nennleistung und müssen früher und öfter abregeln. In schwachen Windjahren bringen hohe Türme dagegen eine besser Windernte.Diagramm siehe

Das Windjahr 2008 im Vergleich