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4.04.12

Energiewende in Niederösterreich: Windstrom für 340.000 Haushalte

"Niederösterreich hat den Anteil der erneuerbaren Energie bei Strom in den letzten zehn Jahren von 80 auf 90 Prozent erhöht. Der Anteil der erneuerbaren Energie am gesamten Energiebedarf ist seit dem Jahr 2004 von 19 Prozent auf fast 30 Prozent gestiegen", informierte Landesrat Pernkopf über eine Studie zur Energiesituation im Bundesland Niederösterreich.


NÖ Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und Univ. Prof. Dr. Friedrich Schneider von der Kepler-Universität Linz präsenteiern die Studie

Ermöglicht wurde dieser Erfolg durch Investitionen in die Bereiche Windkraft, Biomasse und Photovoltaik. 340.000 Haushalte in Niederösterreich werden mittlerweile in NÖ mit Strom aus Windkraft versorgt. Seit dem Jahr 2009 seien in Niederösterreich zudem 10.000 neue private Photovoltaik-Anlagen errichtet worden, mehr als in allen anderen Bundesländern zusammen. Dadurch würden Erneuerbare Energien Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen.

50 Mio Euro für Ökostrom-Ausbau

„Durch das neue Ökostromgesetz, das mit 1. Juli in Kraft tritt, stehen in Niederösterreich für den Ökostrom-Ausbau 50 Millionen Euro statt bisher 21 Millionen Euro zur Verfügung. Niederösterreich profitiert davon, dass 37 Prozent der Mittel nach Niederösterreich fließen. Wir holen fast das Doppelte heraus, als die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher einzahlen", so Pernkopf. In den vergangenen fünf Jahren seien mehr als eine Milliarde Euro an Ökostrom-Tarifförderungen nach Niederösterreich ausbezahlt worden, womit Tausende Projekte umgesetzt werden konnten.

"Unser Ziel ist es, unabhängig von fossiler Energie zu werden, den Anteil der erneuerbaren Energie auch in Zukunft weiter zügig auszubauen und Vorbild für andere Länder zu sein", so der Landesrat. „Wir können nicht auf die Energiewende verzichten, denn sie schafft Wertschöpfung im ländlichen Raum, steigert die Versorgungssicherheit und verbessert damit die Lebensqualität. Das wird auch durch eine jüngste Studie der Universität Linz untermauer."