Sauberer Strom

für eine saubere Umwelt

Aktuelle Kennzahlen
15.02.12

Initiative gegen Schiefergasförderung im Weinviertel

Sechs große Umweltverbände fordern ein Schiefergas-Förderverbot im Weinviertel. Die geplante Schiefergasgewinnung der OMV im Weinviertel stößt nicht nur bei Bürgerinitiativen auf Gegenwehr, sondern auch bei Umweltorganisationen. Umweltdachverband, Österreichischer Biomasse-Verband, Photovoltaic Austria, Austria Solar, IG Windkraft und Kleinwasserkraft Österreich fordern ein "generelles Verbot der Schiefergas-Förderung in Österreich und damit ein sofortiger Abbruch des Projektes im Weinviertel!"



Online-Petition kann unterschrieben werden

Unter www.weinviertelstattgasviertel.at kann eine Online-Petition gegen den Abbau von Schiefergas unterschrieben werden.

Schiefergas heißt eine bis zu 7000 Meter tief im Erdreich verborgene fossile Ressource. Jahrzehntelang war an eine Förderung aufgrund der hohen Kosten und wegen unrentabler Fördermethoden nicht zu denken. Die steigenden Energiepreise machen diese nun wieder attraktiv, die möglichen negativen Umweltauswirkungen werden schlichtweg ignoriert. Die Methoden der Schiefergasförderung sind international äußerst umstritten und haben in Frankreich und Bulgarien bereits zu einem Verbot geführt. Abseits der enormen Umweltrisiken steht fest: Investitionen in die Erschließung der österreichischen Schiefergasvorkommen sind ein Rückschritt auf dem Weg zur Energiewende und binden uns auf weitere Jahrzehnte an fossile Rohstoffe.

Die künftige Energieversorgung kann nur auf erneuerbaren Energieträgern basieren, um einerseits den Klimawandel zu stoppen und andererseits die langfristige Energie-Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Jede weitere Exploration von fossilen Energieträgern und Investitionen in deren Infrastruktur bedeuten einen Rückschritt für die geforderte und von der Politik propagierte Energiewende Österreichs.


Veranstaltungshinweis:
Warum die Schiefergasförderung enorme Umwelt- und Gesundheitsrisiken birgt, erläutern internationale Experten anlässlich der Veranstaltung "Schiefergasförderung - Methoden und Risiken" am 28. Februar in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien.

Weitere Informationen: IG Windkraft