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3.05.11

Neue IHS Studie beweist Machbarkeit einer Erneuerbaren Energiezukunft

Die Studie [R]evolution Österreich 2050 des Instituts für höhere Studien (IHS) zeigt einmal mehr, wie Österreich sich innerhalb einer Generation weitgehend unabhängig von fossilen und atomaren Energiequellen machen kann.

90 Prozent der CO2 -  Emissionen im Vergleich zu 2008 könnten eingespart werden

Bis 2050 könnten über 85 % des energetischen Endverbrauchs mittels erneuerbaren Energieträgern gedeckt und dabei mehr als 90 % der CO2-Emissionen im Vergleich zum Jahr 2008 eingespart werden. Im Bereich der Stromerzeugung wird die "Windkraft in der Lage sein, einen beträchtlichen Beitrag zur Stromerzeugung zu leisten" ist in der Studie zu lesen und weiter "Eine vollständig auf erneuerbarer Energie beruhende Stromerzeugung bis zum Jahr 2050 ist mit bereits heute verfügbarer Technik sowohl erzeugungs- als auch lastseitig erreichbar."

Steigende Lebensqualität bei sinkender Umweltbelastung

Das IHS-Energieszenario rechnet es vor: Eine Energiewende ist umsetzbar, leistbar, belebt den Arbeitsmarkt und fordert keinerlei Einbußen in der Lebensqualität der ÖsterreicherInnen - ganz im Gegenteil: bei sinkender Umweltbelastung steigt diese sogar. Die für das Jahr 2010 prognostizierte CO2-Jahresbilanz von 73,3 Millionen kann laut Studie in den nächsten vier Jahrzehnten auf weniger als ein Zehntel reduziert werden - auf 6,4 Millionen Tonnen jährlich. Mehr als 90 Prozent lassen sich also in den nächsten 40 Jahren zu Gunsten unseres Klimas einsparen. "Ein besonders hoher Anteil an CO2-Emissionen lässt sich durch den Ausbau erneuerbarer Energieträger für die Stromerzeugung einsparen", weiß Studienautor Bernhard Felderer, Direktor des IHS.

Ausbau erneuerbarer Energiequellen, raus aus atomarer und fossiler Energie, gefordert

Klare Aussagen sind in der Studie auch über die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu finden. "Langfristige Zielvereinbarungen" werden als wesentliche Maßnahme angeführt. Das bestehende Ökostromgesetz wird "als erfolgreiches Instrument zur Markt- und Systemintegration" hervorgehoben und eine Weiterentwicklung desselben gefordert: "Zentrale Elemente müssen die bevorzugte Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energieträgern und die Gewährleistung einer hohen Planungssicherheit durch garantierte Einspeisetarife über einen längeren Zeitraum sein."

 

Download der Studie 3,4 MB, pdf