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14.03.11

Wie weit ist Fukushima von Österreich entfernt?

Zur Reaktorkatastrophe in Japan und zur Frage nach der Zukunft der Atomkraft in unseren Nachbarländern, ein Kommentar von Peter Weish

Peter Weish (74), Biologe und seit den späten 60er-Jahren führender Kopf der Österreichischen Ökologie- und Anti-AKW-Bewegung, zuletzt auch engagiert im Personenkomitee "Raus aus Euratom, hat dazu im Standard einen eindringlichen Appell formuliert:

Zitat: „Die Welt steht im Banne der schrecklichen Erdbebenkatastrophe in Japan. Nun droht nach den schweren Schäden im Atomkraftwerk Fukushima aber noch eine zusätzliche nukleare Katastrophe. Das Volksbegehren "Raus aus Euratom" ist zwar gescheitert, seine Forderung aber beängstigend aktuell. Jedenfalls ist heute schon abzusehen, dass dieser Unfall gigantische Kosten nach sich ziehen wird, selbst wenn eine nukleare Katastrophe, wie wir alle hoffen, ausbleiben sollte.
Zugleich stellt sich natürlich generell die Frage nach den Folgen von "Fukushima" für die Zukunft der Atomkraft. 25 Jahre nach Tschernobyl steht zu befürchten, dass der Lernerfolg gering sein wird. Zu sehr ist die militärische und die zivile Atomindustrie mit der Politik vernetzt, zu viel Geld, auf dessen Rendite man nicht verzichten will, wurde in diesen Sektor investiert."

Vollständiger Kommentar als pdf.

Link zum Standard-Kommentar