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16.12.11

WKS: Neuer Firmensitz mit Vision

Die Windkraft Simonsfeld AG verlegt ihren Firmensitz nach Ernstbrunn. Der geplante Neubau unterstreicht die Unternehmensphilosophie: modern und nachhaltig. Der visionäre Neubau soll mehr Energie produzieren als verbrauchen. Geplanter Baubeginn: 2013.



Die Windkraft Simonsfeld AG trägt dem Unternehmenswachstum der vergangenen Jahre Rechnung: 42 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen in Österreich - die meisten sind täglich am Simonsfelder Firmensitz tätig. „Wir platzen aus allen Nähten, eine neue Lösung ist hoch an der Zeit. Im Weinviertel produzieren unsere Kraftwerke, aus dem Weinviertel kommen fast alle Mitarbeiter und auch zwei von drei AktionärInnen. Wir sind im Weinviertel tief verwurzelt und haben uns daher auch mit unserem neuen Unternehmenssitz für unsere Heimatgemeinde entschieden", erläutert Martin Steininger, Vorstand der Windkraft Simonsfeld AG die Standortentscheidung. Ein Grundstück im Betriebsgebiet an der B 6 - südöstlich von Ernstbrunn - wurde bereits erworben. Baubeginn ist für 2013 geplant. Der Bürobau ist abhängig von der Umsetzung neuer Projekte und wird voraussichtlich im Februar 2013 endgültig beschlossen.

Der geplante Neubau wird aus einem zweigeschossigen Bürogebäude mit ca. 890 m² Fläche und einer angeschlossenen Lagerhalle mit ca. 530 m² bestehen. Das Gebäude wird als Plusenergiegebäude in der Jahresbilanz mehr Energie erzeugen als es verbraucht und mit thermischer Solaranlage, PV- Anlage und Klein-Windkraftanlage ausgestattet sein.

Eine Visitenkarte des Unternehmens soll das Energiekonzept der neuen Zentrale sein: Es verknüpft optimal örtliche Ressourcen mit der erforderlichen Haustechnik. Das Grundwasser wird für Kühlung und Heizung genutzt, die Warmwassererzeugung erfolgt über die thermische Solarnutzung an der Südfassade im Bereich der Nebenräume. Die Photovoltaik am Dach und über den Parkflächen dient der Stromerzeugung, die Windnutzung verringert den Strombedarf. Die Büros können durch leicht montierbare Wände flexibel genutzt werden, die Lagerhalle ist modular aufgebaut und kann erweitert werden.

Das Projekt des „Plusenergiehauses" wurde im Rahmen eines Architekturwettbewerbes ausgewählt. Das Siegerprojekt stammt vom Architekturbüro Reinberg ZT GmbH und wurde aus acht eingereichten Arbeiten ausgewählt. Das Projektmanagement übernimmt die Firma M.O.O.CON.