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Welterschöpfungstag: Ressourcen so früh wie noch nie aufgebraucht

Seit dem 1. August sind die natürlich verfügbaren Ressourcen für das Jahr 2018 aufgebraucht. Somit hat die Menschheit einen Tag früher als im Vorjahr den Welterschöpfungstag erreicht und konsumiert ab jetzt mehr, als die Erde geben kann.

Der Welterschöpfungstag (Earth Overshoot Day) wird jährlich durch das Global Footprint Network berechnet und markiert jenen Tag im Jahr, ab dem die jährlich nachwachsenden Rohstoffe und Naturleistungen der Erde vollständig konsumiert sind. Ab diesem Tag lebt die Menschheit auf Öko-Pump. Der 1. August ist der bisher früheste Zeitpunkt seit Beginn der Berechnung der ökologischen Verschuldung. Die global verfügbare Biokapazität - das ist die Fähigkeit der Natur, Rohstoffe zu erzeugen und Schadstoffe abzubauen - wird dabei dem ökologischen Fußabdruck der Menschheit (der Inanspruchnahme der Naturleistungen) gegenübergestellt. Ist die Beanspruchung größer als der Nachschub, spricht man von einem Overshoot.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Ökoschulden seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gewachsen sind. Folglich findet der Welterschöpfungstag aufgrund von Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum immer früher im Kalenderjahr statt.

Nationale Erschöpfungstag in Österreich bereits am 13.April

Für Österreich kam der Overshoot Day sogar noch deutlich früher! Mit unserem Lebensstil war der faire Anteil an den globalen Naturressourcen bereits am 13. April aufgebraucht. Schon seit diesem Tag konsumieren wir zu Lasten der benachteiligten drei Viertel der Weltbevölkerung, ab heute nun auch auf Kosten der Natur und aller zukünftigen Generationen.

Laut Global Footprint Network bräuchte die Menschheit bereits 1,7 Erden, um die Ressourcennachfrage ihrer Bewohner zu befriedigen.

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