Sauberer Strom

für eine saubere Umwelt

Aktuelle Kennzahlen
20.05.20

Windpark Prinzendorf: Abbau von neun Windenergieanlagen läuft

Der Abbau unseres Windparks Prinzendorf I ist bereits in vollem Gang. Zwei Anlagen des Typs Vestas V80 wurden bereits demontiert. Derzeit läuft die technische Vorbereitung für den Abbau der dritten Anlage. Geplant ist ein Abbau in drei Tranchen zu je drei Anlagen. Die technischen Vorarbeiten für den Abbau einer Zweimegawatt-Maschine dauern jeweils zwei Tage. Die Demontage per Kran nimmt in der Regel zwei weitere Tage in Anspruch.

Vor 18 Jahren wurden die neun Windkraftwerke des Typs Vestas V80 in Betrieb genommen. Ihre Bilanz ist beeindruckend: 708 Mio. kWh sauberen Windstrom hat der Windpark seit 2003 produziert. Diese Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 177.000 österreichischen Privathaushalten. Im Vergleich zu einer Stromerzeugung mit dem europäischen Mix an Kraftwerken hat der Windpark der Umwelt Emissionen von 383.000 Tonnen Kohlendioxyd erspart.

Der technische Zustand der neun Windkraftwerke spricht für das Instandhaltungskonzept der Windkraft Simonsfeld: „Unsere Anlagen befinden sich auch nach 18 Betriebsjahren in technisch ausgezeichnetem Zustand. Wir konnten sie daher an ein litauisches Unternehmen, die UAB „Wind Turbine“ verkaufen. Die nächsten Aufstellungsorte der Prinzendorfer Anlagen liegen voraussichtlich in Polen und Kasachstan“, freut sich Markus Winter, der technische Geschäftsleiter der Windkraft Simonsfeld, über eine Nachnutzung der Turbinen. Nach der Demontage und dem Abtransport der Großkomponenten werden die Fundamente rausgebrochen. Bis Ende August sollen die neun Fundamente zu je 450 Kubikmeter Stahlbeton ruckgebaut sein.

Mitte 2021 installieren wir im Gebiet des abgebauten Windparks zehn neue Windkraftwerke der Viermegawatt-Klasse. Wir erwarten an diesen ausgezeichneten Windstandorten von den zehn neuen V136 Anlagen eine Jahresproduktion von insgesamt mehr als 110 Mio. Kilowattstunden. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von rd. 28.000 Haushalten – rund zweieinhalb Mal so viel wie die Anlagen produziert haben, die in den kommenden Wochen abgebaut werden.