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7.03.18

WP Hipples: Mehr Strom mit weniger Anlagen

Sieben Windkraftwerke betreibt die Windkraft Simonsfeld in Hipples seit dem Jahr 2000. Die Anlagen der Type Vestas V47 gehören zur ersten Generation von Windkraftanlagen und werden heuer durch zwei moderne Anlagen der Zweimegawattklasse ersetzt. Die beiden neuen Windräder werden deutlich mehr Strom produzieren. Der Abbau von fünf der sieben alten Anlagen läuft seit kurzem.


Technikchef Markus Winter besichtigt mit Vorstand Martin Steininger den Abbau der alten V47 Anlagen, der derzeit in vollem Gang ist.

Rund 9 Millionen Kilowattstunden Strom haben die sieben Windkraftwerke in einem durchschnittlichen Windjahr produziert. Seit 2010 wurde der Strom aus dem Windpark über einen Ökostromhändler zu Marktpreisen verkauft. Unser zweitältester Windpark wird nun in zwei Phasen rückgebaut: In einem ersten Schritt wurden fünf der sieben 660 kW-Anlagen an einen dänischen Unternehmer verkauft. „Für uns ist das eine ideale Lösung, weil der Lebenszyklus unserer Anlagen - beziehungsweise einzelner Komponenten - durch die Nachnutzung erweitert wird. Mit dem Verkauf erzielen wir einen Verkaufserlös und sparen bei den Abbaukosten“, erläutert Ronald Schaller, Leiter der Einkaufsabteilung bei der Windkraft Simonsfeld. Zusätzlicher Vorteil: „Die Erlöse aus dem Verkauf der verschrotteten Türme bleiben bei uns“  

2 neue Anlagen produzieren um 2 Mio. kWh mehr Strom als sieben alte

Zwei der sieben Windturbinen werden bis auf weiteres Strom erzeugen. Spätestens im Herbst werden auch sie rückgebaut. Derzeit wird ein Käufer für die beiden Anlagen gesucht. Die beiden neuen Windkraftwerke der Type Senvion MM100 sind 100 Meter hoch und haben 50 Meter lange Rotorblätter. Die Fundamentarbeiten starten im April. Die Errichtung der Anlagen ist für Spätsommer geplant. Die beiden neuen Anlagen werden insgesamt um zwei Millionen kWh mehr Strom erzeugen als die sieben alten Anlagen.

„Es ist mir wichtig, dass die Flächen, die wir nicht mehr zur Stromproduktion brauchen, rückgebaut und mit Erde verfüllt werden. Sorgfältiger Rückbau und Rekultivierung sind mir ein Anliegen“, betont Martin Steininger, Vorstand der Windkraft Simonsfeld: „Die Fundamente werden zur Gänze abgeschremmt, die Betonteile von einer Baufirma recycelt. Das Eisen von Turmsegmenten und Bewehrung wird wiederverwertet. Die Baugrube wird mit Humus aufgefüllt. Dann steht einer landwirtschaftlichen Nutzung nichts mehr im Wege“.   

 

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