19.01: Einladung windrichtungen - wegweisende Energiegespräche

Plädoyer für einen breiten Politik-Mix zur Erreichung der Klimaziele des Paris-Abkommens. Neue Studie zeigt Defizite von Ausschreibungen für erneuerbare Energien anhand weltweiter empirischer Beobachtungen auf.

Während Regierungen weltweit Corona-Hilfspakete in Milliardenhöhe schnüren, bleiben Anstrengungen für den Anreiz von Investitionen in die dringend erforderliche Energiewende auf der Strecke. So sind die weltweiten Ausbauziele viel zu niedrig, um das erforderliche Wachstum der erneuerbaren Energien herbeizuführen und damit die Erfüllung der Ziele des Paris-Abkommens zu ermöglichen. Der zunehmende Einsatz von Ausschreibungen als Incentivierungs- system für erneuerbare Energien schafft zusätzliche Hindernisse für einen raschen Ausbau. Dies zeigt eine neue Studie im Auftrag von Energy Watch Group (EWG), World Future Council (WFC)/Global Renewables Congress (GRC) und Haleakala Stiftung. Die umfassende Analyse beruht auf empirischen Beobachtungen in mehr als 20 Ländern weltweit und kommt zu dem Schluss, dass ein breiterer Politik- Mix dringend erforderlich ist, um den offensiven Ausbau der erneuerbaren Energien voranzubringen.

Gerade bei der derzeit laufenden Diskussion über die Umweltbeihilfe-Leitlinien der EU Kommission sollten diese Ergebnisse Beachtung finden. Diese werden heuer beschlossen und geben den EU Staaten die Möglichkeiten des Förderrahmens auch für erneuerbare Energien vor.

(c)Astrid Knie