Landesregierung genehmigt
Windpark Rannersdorf III
Die NÖ Landesregierung hat die Erweiterung des Windparks Rannersdorf mit den Stimmen von FPÖ, SPÖ und ÖVP einstimmig genehmigt, nachdem die Umweltverträglichkeitsprüfungen positiv abgeschlossen wurden. „Wir setzen auf Energie aus unserer Heimat, denn damit stärken wir den Wirtschaftsstandort und unserer Umwelt. Und vor allem steigert der Ökostrom-Ausbau die Energie-Unabhängigkeit von Regionen wie Russland oder dem Arabischen Raum. Dieser gemeinsame Beschluss hilft der Wirtschaft und der Umwelt,“ so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Im Windpark Rannersdorf III der Windkraft Simonsfeld werden vier bestehende, alte Windräder durch vier neue, leistungsstärkere Anlagen modernisiert. Die Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 23 MW werden jährlich 48 Millionen kWh erzeugen und damit den Jahresbedarf von 12.000 Haushalten produzieren. Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 39 Millionen €. Markus Winter zeigt sich sehr erfreut: „Mit unserem Repoweringprojekt können wir bei gleicher Anlagenzahl die Gesamtproduktion an diesem Standort verdreifachen. Damit leisten wir einen weiteren wesentlichen Beitrag für eine sichere und leistbare Energieversorgung und stärken die heimische Energieunabhängigkeit.“
Pernkopf abschließend: „Die Landesregierung hat sich den Ausbau der Erneuerbaren Energie zum gemeinsamen Ziel gesetzt. Während in anderen Ländern gebremst wird, wurden bei uns seit 2023 bereits rund 190 Windräder neu genehmigt und von der Landesregierung beschlossen. Schon jetzt ist Niederösterreich das Land mit dem meisten Ökostrom und dem größten CO2-Rückgang, seit 2005 sind die Emissionen in unserem Bundesland um 35 Prozent gesunken. Unser Ziel in der Energie- und Klimapolitik: Fortschritt durch Technik statt Abstieg aus Ideologie.“