Mit der Einreichung beim Amt der NÖ Landesregierung startete die Windkraft Simonsfeld vor kurzem die Umweltprüfung für den neuen Windpark in der Marktgemeinde Sigmundsherberg. Geplant sind sechs moderne Windenergieanlagen auf bereits gewidmeten Standorten. Sie werden mehr Strom erzeugen, als 24.000 Privathaushalte verbrauchen. Die sechs Standorte befinden sich rund 1.400 Meter und mehr von Wohngebieten entfernt.

„Die Vorbereitungen haben mehr als ein Jahr gedauert. Wir haben intensive Untersuchungen beauftragt und umfassende Studien erstellen lassen. Besonders wichtig war uns die Beurteilung der Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen im Projektgebiet. Wir haben schalltechnische Berechnungen angestellt und eine Studie zu den Auswirkungen auf das Landschaftsbild beauftragt. Alles in allem sind die Unterlagen mehrere hundert Seiten stark“, erläutert Projektleiter Jonathan Brendel den Aufwand, den die Windkraft Simonsfeld in den vergangenen Monaten betrieben hat. „Wichtig ist uns, dass wir alle wesentlichen Schutzgüter sorgfältig und umfassend untersucht haben, damit wir alle Fragen und Themen der Sachverständigen des Landes NÖ zu unserem geplanten Projekt beantworten können“, so Jonathan Brendel.

v.l.n.r: Projektleiter Jonathan Brendel, der Förster des Stifts Geras, Markus Phillip, Bürgermeister Franz Göd und Christoph Hofbauer, Leiter der Projektentwicklung bei der Windkraft Simonsfeld AG. Wir haben das Foto vor einem der geplanten Anlagenstandorte gemacht.

In den kommenden Monaten werden unabhängige Expert*innen im Auftrag des Landes NÖ die Untersuchungen und Studien überprüfen. Die Ergebnisse werden in einigen Monaten vorliegen. Sie werden der Bevölkerung zur Einsicht und zur Stellungnahme vorgelegt. Danach werden allfällige Einwendungen geprüft und von den Sachverständig*innen bearbeitet,