Strom aus erneuerbaren Quellen senkt Strompreis und sichert Wirtschaftsstandort

Die beiden großen niederösterreichischen Bürger*innen-Beteiligungsunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energie, die W.E.B und die Windkraft Simonsfeld, betonen die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Ausbaus von Sonnen- und Windkraftwerken. Die Preisentwicklung auf den Energiemärkten und die drohende Unsicherheit in der Versorgung zeigen: Nur durch diesen Ausbau können die Strompreise gesenkt und die Wirtschaftsentwicklung in Österreichs gestärkt werden.

„Nur der Ausbau der Erneuerbaren macht uns weniger abhängig von Energieimporten und stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich im Allgemeinen und Niederösterreich im Besondern“, erklärt Markus Winter von der Windkraft Simonsfeld. Frank Dumeier von der W.E.B ergänzt: „Jede Kilowattstunde Strom, die aus erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Sonne und Wasser gewonnen wird, reduziert die Strompreise und damit die Verwendung von teurem, importiertem fossilem Gas, denn es ist immer das teuerste benötigte Gaskraftwerk, das den Marktpreis für Strom festsetzt.“

Österreich braucht mehr günstigen, erneuerbaren Strom
Haushalte und Unternehmen müssen hohe Strompreise bezahlen. Das schwächt nicht nur die Budgets von Familien, sondern behindert auch die Produktion in Industrie und Gewerbe.

Windenergie und Photovoltaik können billigeren Strom erzeugen, da sie regional und unabhängig von fossilen Rohstoffen produzieren. Außerdem bringt in Österreich hergestellter, sauberer Strom Unabhängigkeit von fossilen Gas- und Öl-Importen und damit Resilienz gegenüber globalen Krisen. Die Bedeutung von Strom aus Wind, Sonne und Wasser wird im Energiemix stark zunehmen. Gerade jetzt muss allen bewusst sein: Der beschleunigte und österreichweite Ökostrom-Ausbau ist der Schlüssel für die Entlastung der Bürger*innen und für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich.

Viele Projekte in den Startlöchern – Politik am Zug
Projekte für Wind- und Sonnenenergie-Anlagen liegen bereit und fertig zur Umsetzung bei der W.E.B. und der Windkraft Simonsfeld. „Die Inbetriebnahmen bis 2024 und die damit verbundene deutliche Erhöhung der Produktion von sauberem Strom wären bei vielen Anlagen kein Problem, wenn jetzt ein Schulterschluss zwischen Politik, Industrie und uns als Betreibern gelingt“, betonen die beiden Unternehmensvorstände. „Jetzt können wir gemeinsam die notwendigen Schritte setzen, Projekte rasch realisieren und so die Energie-Abhängigkeit von demokratiepolitisch fragwürdigen und wirtschaftspolitisch instabilen Staaten beenden.“ Konkret braucht es jetzt rasche und zielgerichtete Widmungs- und Genehmigungsverfahren und den zügigen Ausbau der Netze, um die sichere und preisstabile Versorgung mit Strom aus Windkraft und Sonnenenergie in Österreich auszubauen.

Versorgung mit preisstabiler, grüner Energie ist möglich
Die Wind- und PV-Energieerzeuger W.E.B. und Windkraft Simonsfeld, die auch teilweise gemeinsame Projekte mit Schwerpunkt im Weinviertel entwickeln, betonen: „Die Bundesregierung hat mit den Ausbauzielen einen sehr guten Rahmen gesetzt. Wir brauchen jetzt ein gemeinsames Handeln der Bundes-, Landes- und Gemeindepolitik, denn der Ausbau darf nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden – das führt uns die aktuelle Situation schmerzlich vor Augen.“