Windkraft kostengünstig beim Ausbau erneuerbarer Energie

Österreich soll bis 2030 den gesamten Strom aus inländischen erneuerbaren Quellen decken, so das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG). Dazu müssen sowohl Windkraft als auch Photovoltaik massiv ausgebaut werden.

Ausbau von Windkraft bringt beträchtliche Vorteile
Eine aktuelle Studie der Universität für Bodenkultur zeigt: Der Ausbau von Windkraft bringt beträchtliche Vorteile. Die Einsparungen durch Windenergie ergeben sich vor allem durch die Saisonalität der Stromerzeugung. Österreich produziert den Großteil des Stromes aus Wasserkraft, die ein ähnliches saisonales Muster aufweist wie Photovoltaik. Wenn die Temperatur steigt, die Sonne scheint und der Schnee schmilzt, produzieren Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen Strom auf Hochtouren. Im Winter hingegen verringert sich ihre Erzeugung. „Anfängliche Investitionskosten mögen bei Photovoltaikanlagen zwar geringer sein, doch das wird durch die Kosten der benötigten zusätzlichen Anlagen und den erhöhten Gasverbrauch in Kraftwerken im Winter mehr als getilgt", so Studienleiter Sebastian Wehrle.

Bevölkerung am Projekt beteiligen
Die Studie zeigt auch, was die Windkraft Simonsfeld schon von Beginn an lebt: Es ist und bleibt wichtig, die Bevölkerung bei allen Projekten mit an Bord zu holen, umfassend zu informieren und wenn möglich zu beteiligen. Für Politik und Wirtschaft liefern die Ergebnisse dieser Studie wichtige Fakten, um in Zukunft erneuerbare Energiesysteme besser planen zu können und dort zu errichten, wo die Vorteile eindeutig überwiegen.   

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