Windkraft schafft Arbeitsplätze im ländlichen Raum

Die Windkraft Simonsfeld gehört zu den größeren Arbeitgebern im Weinviertel: aktuell beschäftigen wir 64 Mitarbeiter*innen, die meisten von ihnen an unserem Firmenstandort in Ernstbrunn.

Heuer wurden sechs Vollzeitjobs und eine Stelle als freier Dienstnehmer neu geschaffen. Nächstes Jahr sind sechs neue Stellen geplant.

„Wir sorgen nicht nur für Wertschöpfung, sondern auch für Arbeitsplätze. In einer ländlich geprägten und strukturschwachen Region wie dem Weinviertel ist das doppelt wichtig“, betont der technische Geschäftsleiter Markus Winter.  Mehr als ein Drittel der Green Jobs bei der Windkraft Simonsfeld sind um technische Dienstleistungen angesiedelt. Neben 178 Megawatt an eigener Kraftwerksleistung betreut das Technikteam der Windkraft Simonsfeld noch 85 Megawatt im Auftrag von anderen Kraftwerksbetreiber*innen in Österreich und in Bulgarien.

Zu den personalstarken Abteilungen der Windkraft Simonsfeld zählen auch die Entwicklungsabteilung, in der neue Kraftwerksprojekte vorangetrieben werden und die Finanzabteilung. „Neue Arbeitsplätze schaffen wir im nächsten Jahr in den verschiedensten Bereichen unseres Unternehmens“, erläutert Alexander Hochauer, der kaufmännische Geschäftsleiter der Windkraft Simonsfeld. So etwa wird ab November ein/e zusätzliche/r Mitarbeiter*in  für die Abteilung IT eingestellt. Verstärkt werden auch die Einkaufs- und die Kommunikationsabteilung. Im Bereich Projektmanagement wird eine Stelle nachbesetzt. Ein neuer Innovationsmanager wird eingestellt und die Abteilung für Human Resources wird um eine Mitarbeiter*in aufgestockt.

Das hohe Potential der erneuerbaren Energien bei der Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen hat vor kurzem auch eine neue Studie der Johannes-Keppler-Universität in Linz aufgezeigt. Demnach können die Investitionen in die Nutzung der Windkraft bis 2030 Investitionen im Umfang von rund 1,1 Mrd. € auslösen. Das könnte bis zu 10.900 zusätzliche Arbeitsplätze pro Jahr zusätzlich schaffen. Voraussetzung dafür, so Stefan Moidl, Obmann der Interessengemeinschaft Windkraft, ist, die Verabschiedung eines offensiven Erneuerbaren Ausbau Gesetzes. Der aktuelle Entwurf biete, so Moidl, noch Möglichkeiten zur Verbesserung, damit das enorme Potenzial der erneuerbaren Energien für den Klimawandel und die Arbeitsmärkte ausgeschöpft werden kann.

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