Zwei neue Hybridkraftwerke für eine nachhaltige Energiezukunft
Ein weiterer wichtiger Schritt für die Energiewende: Unsere bereits bewilligten Photovoltaikprojekte Wilfersdorf und Ernstbrunn II haben im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung Einspeisetarife mit einer Laufzeit von 20 Jahren erhalten.
Damit steht dem Bau der beiden Anlagen nichts mehr im Weg – die Inbetriebnahme ist innerhalb des nächsten Jahres geplant. Beide Photovoltaikanlagen werden als Hybridkraftwerke umgesetzt. Das bedeutet: Sie nutzen die bestehende Netzinfrastruktur unserer Windparks und ergänzen diese sinnvoll. Die Anlage Wilfersdorf speist ihren Strom künftig über die Leitungen unseres Windparks Wilfersdorf ein, Ernstbrunn II nutzt die vorhandene Netzinfrastruktur des Windparks Simonsfeld II.
Beispiel Hybridpark Wilfersdorf:

„Die gemeinsame Nutzung der Netzinfrastruktur bietet entscheidende Vorteile: Bereits errichtete Leitungen und Netzanschlüsse werden besser ausgelastet und bauliche Eingriffe auf ein Minimum reduziert“, erklärt Projektleiter Christian Harrach. Gleichzeitig ergänzen sich Wind- und Sonnenenergie ideal: „Da Wind und Sonne ihre höchsten Erträge zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten liefern, können wir die vorhandene Infrastruktur besonders effizient nutzen.“
Die Photovoltaikanlage Wilfersdorf wird mit einer Leistung von 10,26 MWp jährlich rund 12,7 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren Strom erzeugen. Ernstbrunn II erreicht eine Leistung von 2,64 MWp und produziert jährlich rund 2,8 Millionen Kilowattstunden. Gemeinsam liefern die beiden Anlagen damit sauberen Strom für rund 3.300 Haushalte.
Mit diesen Projekten setzen wir unsere Strategie konsequent fort, bestehende Windkraftstandorte zu leistungsstarken Hybridkraftwerken weiterzuentwickeln. So nutzen wir vorhandene Infrastruktur noch effizienter, schonen Ressourcen und schaffen die Grundlage für eine sichere, regionale und nachhaltige Energieversorgung.