Für
Klimagerechtigkeit
Gemeinsam mit Global 2000 klären wir die negativen Folgen der Nutzung von Atomkraft auf
Seit 2018 unterstützt die Windkraft Simonsfeld unterschiedliche Aktivitäten von Global 2000 – so etwa die Anti-Atomkraft-Kampagne oder den jahrelangen Kampf gegen die Inbetriebnahme des dritten Reaktors in Mochovce (Slowakei).
Ebenso unterstützt werden verschiedene Aufklärungsmaßnahmen bei denen die Risiken der Atomkraft und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur im Fokus stehen. Geplant sind weitere Aktivitäten, um vor allem jungen Menschen einen faktenbasierten Reality-Check der Versprechungen der Atomindustrie zu ermöglichen.
Wir unterstützen Fridays für Future bei den weltweiten Klimastreiks, an welchen auch in Österreich Zehntausende - vorwiegend junge - Menschen teilgenommen haben. Zentrale Forderungen:
die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels, der rasche Ausstieg aus Öl und Gas sowie Maßnahmen zur Klimagerechtigkeit für alle. In Österreich wurde unter anderem das ausständige Klimaschutzgesetz eingefordert.
Gemeinsam mit Tausenden Menschen in Europa und auf der ganzen Welt fordern Fridays For Future nachdrücklich Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe
Seit 2020 besteht eine Kooperation zwischen der Windkraft Simonsfeld und dem Klimabündnis Österreich. Wir unterstützen Bildungsangebote in Kindergärten und Volksschulen in Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg, wo sich auch unsere Projektstandorte befinden. So soll Bewusstsein für globale und lokale Nachhaltigkeitsthemen geschaffen werden. Zusätzlich unterstützen wir ein neues Projekt des Klimabündnis – die Klima-Escapebox.
Das ist ein innovatives Spielerlebnis für Schüler*innen ab der 10. Schulstufe sowie Erwachsene, bei dem mit Hilfe von spannenden Rätseln gemeinsam ein Weg aus der Klimakrise gefunden werden soll. Themen wie Klimawandelanpassung, Klimagerechtigkeit und Klimakommunikation stehen dabei in den interaktiven Workshops im Mittelpunkt.
Das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Österreichs setzt sich aktiv für Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und einen nachhaltigen Lebensstil ein.
Das neue Projekt des Klimavolksbegehren „Die Zukunftsallianz“ wird seit 2024 von der Windkraft Simonsfeld unterstützt. Im Projekt wurden in über 60 Workshops in einem breiten gesellschaftlichen Prozess die Meinungen der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft zum Thema Klimaschutz einzuholen. Die Positionen der Teilnehmer*innen wurden mit Hilfe eines wissenschaftlichen Beirats in einem Zukunftsplan niedergeschrieben, darin wird der Weg zur Erreichung einer positives Klimazukunft zu aufgezeigt.
2025 und darüber hinaus werden diese Ergebnisse in einer Wanderausstellung in verschiedenen Gemeinden präsentiert. Am Prozess beteiligt sind auch verschiedene zivilgesellschaftliche Organisationen (Diakone, Rotes Kreuz, Caritas), sowie Unternehmen und Prominenten. Bei verschiedenen Kommunikationsaktionen bringt jede*r Partner*in seine*ihre Expertise ein.
Der Verein CLAW wurde von der bekannten Klimaanwältin Michaela Krömer gegründet. Michaela Krömer wurde der Öffentlichkeit 2020 durch die Einreichung der ersten Klimaklage Österreichs betreffend der steuerlichen Begünstigung von Flugzeug-Treibstoffs bekannt. CLAW verfolgt die Strategie Klimaklagen mit Hebelwirkung durchzuführen. Das bedeutet spezifische Missstände einzuklagen und damit Klarstellungen und Entscheidungen zu erwirken, die auch in anderen Bereichen als Hebel wirken können und eine Änderung des Rechtssystems nach sich ziehen. Aktuell verfolgt CLAW mehrere Klimaklagen, am wichtigsten ist zweifellos die Europäische Klimaklage #MEX gegen die Verletzung von Grundrechten durch die Untätigkeit des Staates in puncto Klimakrise (EGMR).
Der Waldviertler Mex M. ist an einer speziellen Form von Multipler Sklerose erkrankt, je heißer es ist, desto weniger kann er sich bewegen. Jedes Grad Erderwärmung schränkt ihn somit direkt weiter in seinem Leben ein. Das Ziel der Klage ist es festzustellen, welche Möglichkeiten ein Staat den Bürger*innen bieten muss, um Klimaschutz einfordern zu können und, ob eine Schutzpflicht gegenüber massiv von der Klimakrise betroffenen Personen besteht. Die Klage liegt aktuell beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR). Eine Entscheidung wird 2026 erwartet.
Das KONTEXT Institut für Klimafragen wurde Anfang 2024 von Katharina Rogenhofer, Florian Maringer und Tina Deutsch gegründet. Das Ziel des Instituts ist es, objektive Fakten und Daten zu Klimafragen zu erheben und zu verbreiten.
Damit sollen politikrelevante Akteur*innen ermächtigt werden, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Die Windkraft Simonsfeld unterstützt die Arbeit von KONTEXT von Beginn an.
Der WWF setzt sich dafür ein die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben sowie Umweltverschmutzung und Verschwendung von Naturgütern zu verhindern. Die Windkraft Simonsfeld unterstützt den Verein dabei einen Teil der March-Thaya-Auen zu renaturieren.
Im konkreten Fall geht es darum die Folgen der Entwässerungen der Nani-Au aus den 70er Jahren auszugleichen. Dafür soll ein nasser Erlenbruchwald wiederhergestellt werden und damit die Wiederansiedlung von Kranichen ermöglicht werden.